Bereits Alberts Eltern hatten einen Landwirtschaftsbetrieb in Gonten und eine Alp mit Ziegen. Durch ihre zugängliche und anhängliche Art wuchsen ihm die Tiere schnell ans Herz. 1970 übernahm er die Liegenschaft der Eltern und stellte schon vier Jahre später komplett auf die Zucht von Appenzeller Ziegen um – zu einem Zeitpunkt als die Rasse vom Aussterben bedroht war. Fortan vertrieb Albert nicht nur die eigene Ziegenmilch, sondern ab 1976 auch die der anderen Bauern aus der Region und begann ein Jahr später mit der Produktion des ersten Ziegenkäses. Die in Vergessenheit geratene Ziegenmilch erlangte so nach und nach wieder ihre verdiente Bekanntheit.

1982 wurde ein Geschäftsmann aus Kuwait auf die wohlbekömmliche Milch der Appenzeller Ziegen aufmerksam und zeigte Interesse daran, eine Zucht in Kuwait zu gründen. Albert Koch sah die Möglichkeit, die Vorzüge der Ziegenprodukte einer breiteren Masse vorzustellen und flog kurzerhand mit fünf Appenzeller Ziegen und zwei Walliser Schwarzhalsziegen auf die arabische Halbinsel. Nach einer abenteuerlichen Reise, auf der die Tiere kurzzeitig sogar verschwanden, kamen alle wohlbehalten in Kuwait an. Als Zeichen seiner Dankbarkeit überreichte der Scheich ihm einen wertvollen Perserteppich, den er heute noch in Ehren hält. So schaffte es der Ziegenpionier, dass die Appenzeller Ziege und ihre wertvollen Produkte bis weit über die Grenzen der Schweiz bekannt wurden.

Im Jahr 2000 übergab Albert den Familienbetrieb schließlich an die nächste Generation und sein Sohn Mathias führt die Tradition bis heute fort. Albert setzt sich fortan weiterhin dafür ein, die positiven Eigenschaften der Ziegenmilchprodukte so vielen Menschen wie möglich zur Verfügung zu stellen. Früh schon experimentierte er erfolgreich mit der Verwendung von Ziegenprodukten für medizinische und kosmetische Anwendungen. Hier griff er die Tradition der Molkebäder im Appenzellerland wieder auf und forschte mit führenden Schweizer Labors an einer Hautpflegelinie mit Ziegenmolke. Da Kosmetik bis zur Hälfte aus Wasser besteht suchte er hierfür ein ganz besonderes aus: Albert kannte die Legende der Jakobsquelle unterhalb des Kronbergs und beobachtete immer wieder, dass Mensch und Tier die Quelle aufsuchten um Kraft zu schöpfen. Er wusste also um die spirituelle und energiespendende Kraft und beauftragte einen Energetiker der bestätigte, dass das Wasser alle Charakteristiken einer Heilquelle aufweise. So wurde schließlich die Idee von LediBelle geboren, dessen Produkte mit den beiden Hauptingredienzen Ziegenmolke und Jakobsquellwasser zwei ganz besondere Schätze des Appenzeller Landes vereinen.